
Trauergedicht und Worte zur Trauer
Die Zeitlosreise
Wer einen langen Weg gegangen ist,
dem Gipfel zustrebt
und den letzten Schritt dorthin mutig setzt,
der ist angekommen an einem Ziel,
das den Blick zurück verlangt.
Über die grünen Wiesen des Tales,
vom Licht der Abendsonne erhellt
und glänzend vom sommerlichen Regen.
Diese Rückschau sieht auch die Felsen,
die gemeistert wurden, und alle Stationen
des langen Weges hinauf.
Wenn sich nun Kraft und Wille auf
dem Höhepunkt der Reise aufheben,
dann wird es still.
Und gleichsam schwerelos ist das Fühlen.
Der Himmelsbogen senkt sich hinab
und reicht dem Innehalten das Willkommen.
Und willkommen zu sein heißt:
Der Weg ist nicht zu Ende,
nur die Art des Weitergehens verändert sich.
Das kann nur die Seele, frei von jeder Last!
Sie tut es voller Zuversicht und Ruhe,
sie fühlt sich leicht und sie ist
ohne Erwartung an ein Ziel.
Genau so, wie einst,
als der Weg des Lebens begann!
Trauergedicht als tröstende Worte
Fast schon wie eine Trauerrede ist dieses neue Trauergedicht aufgebaut. Das Gedicht schaut mit Ruhe und Poesie auf die Zeit des vergangenen Lebens zurück. Es beschreibt den Lebensweg als einen Aufstieg zum Gipfel von dem aus es nicht mehr weiter hinauf gehen kann. Mit Worten der Hoffnung und dem Glauben an ein weiteres Leben geht die Reise jedoch weiter. Dieses Trauergedicht gibt die Hoffnung zurück. Darum eignet es sich als Teil einer Traueransprache oder Trauerrede. Zu fast jedem Thema der Trauer können Sie hier passende Gedichte finden.