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Der Streit Gedicht

Der Streit Gedicht

Wenn zwei sich streiten.

Der Streit hat oft zum Gegenstand,
zu trennen, was uns einst verband.
Nachdem dann alles separiert,
erst jetzt des Menschen Geist kapiert,
dass das, was vor dem Streit war da,
nicht mehr zu reparieren war.

Zunächst wird unverdrossen
Recht haben glatt genossen.
An dieser Stelle endet Streit;
es macht sich große Leere breit.
Und was einst war zweisam,
endet dann oft einsam.

Zitate zu Streit mit diesen Worten

Autor: Milbradt 70491

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Die Moral von der Geschichte wird deutlich durch dieses Gedicht über Streit. Die Gründe für Streit sind ja meistens nichtig, klein, marginal... man kann es gar nicht klein genug reden was so alles zum Streit führt. Der Anlass mag gering sein, die Seele ist verletzt und das reicht oft, den Streit mit einer Kraft auszutragen, mit der man hätte Berge bewegen können. Leider wird das Ergebnis von Streit zu wenig beachtet. Aber genau das ist es wert, einmal genau betrachtet zu werden. Dieses Gedicht über den Streit beschreibt es schon ganz richtig: Die Folgen sind kaum zu reparieren. Und jetzt schauen wir mal genau auf das, was Streit hinterlässt: Die eigene verletzte Seele findet am Ende auch keine Ruhe. Man kann gewonnen haben - aber gesiegt wurde nie! Sieger kommen beim Streit nicht vor. Je mehr Streit im Leben, um so erfolgloser wird agiert. Wer aber versucht, das Streitthema aufzunehmen und das Beste daraus zu machen, der wird langfristig immer gewinnen. So geht Erfolg! Wer aus Streit einen Dialog machen kann ist der Sieger. Streit kennt nur Verlierer. Im Dialog wird gewonnen. Gehen Sie zu Menschen, die im Gespräch versuchen, den gemeinsamen besten Weg zu finden - trotz Differenzen. Das sind die wahren Könner.